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Gutenberg in der WordPress App nutzen

. 2 minuten gelesen

Auch in der WordPress App für iOS und Android gibt es den Block-Editor Gutenberg inzwischen. Er ist zugänglich und kann auch dort genutzt werden. Hier ein paar Tipps.

Wer zuerst noch einmal nachlesen möchte, ich hatte neulich ein paar Tipps zum Umgang mit Gutenberg im Browser bzw. der WordPress Desktop-App gegeben. Auch die WordPress App für iOS und Android beinhaltet inzwischen den Block-Editor, auch visueller Editor genannt, den man mit VoiceOver bzw. TalkBack nutzen kann. Diese Oberfläche ist sogar etwas einfacher gebaut als die der Desktopoberfläche und für manche zum Einstieg daher eventuell besser geeignet. Die WordPress App setzt einen WordPress-Account voraus und bei selbst gehosteten Blogs das Vorhandensein des Jetpack-Plugins.

Startet man in der WordPress App einen neuen Beitrag, gibt man auch hier wie üblich erst den Titel ein. Bei Druck auf Eingabe wird automatisch ein Absatzblock eingefügt. Oberhalb der Tastatur bzw. unten am Bildschirmrand, wenn man eine externe Tastatur verwendet, befindet sich eine Symbolleiste. Diese ist teilweise abhängig von der Art des Blocks. Im Absatzblock z. B. kann man hier Fett, Kursiv, Unterstreichen ein- und ausschalten oder einen Link einfügen. Hat man aber einen Überschrift-Block im Fokus, findet man hier die Umschalter für die Überschriftenebene.

Allen Symbolleisten gemein ist aber ein Button ganz links, über den nämlich ein neuer Block hinzugefügt wird. Dieser öffnet eine Überlagerung, wo man dann den Blocktyp auswählen kann. Noch nicht alle Blöcke werden auch von Gutenberg Mobile unterstützt, aber es werden mit jedem WordPress Release mehr. Der Block wird immer unterhalb des aktuell im Fokus befindlichen Blocks eingefügt. Will man also auf jeden Fall am Ende einfügen, sollte man also den letzten vorhandenen Block auswählen. Aber wenn man das versehentlich nicht gemacht hat, kann man, sobald der neue Block im Fokus ist, mit zwei Schaltflächen, die in der Wischreihenfolge dem Textfeld nach folgen, den Block hübsch nach unten verschieben, bis es nicht mehr geht. Dann ist er am Ende des vorhandenen Beitrags.

Die zur Zeit nicht im Fokus befindlichen Blöcke werden zusammengefaltet und sind als Schaltflächen mit Positionsangaben auffindbar. So wird die Position in Zeilenform angegeben. man kann sich seinen Beitrag also wie eine Art Gitternetz vorstellen, in dem die Blöcke liegen. Man kann mit Gutenberg ja auch mehrspaltige Layouts erzeugen, so dass die Blöcke dann ähnlich wie auf einem Spielbrett in vorgefertigte Zeilen- und Spalten verschoben werden können. Auf großen Touch Screens bekommt man so sogar ein bisschen einen Eindruck davon, wo am Ende was im Beitrag erscheinen wird.

Zu jedem Block spricht der Screen Reader den Typ, die Position und am Ende den Textinhalt. Diese ausführliche Ansage soll demnächst auch in Gutenberg für Desktop im Navigationsmodus (siehe Einführung) gesprochen werden, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wo was angeordnet ist. Das soll vereinheitlicht werden, damit man überall die gleichen Ansagen bekommt.

Spielt also doch gern mal mit den Blöcken herum und verschafft euch so ein Gefühl dafür, wie ihr in Zukunft ganze WordPress-Seiten richtig ansprechend gestalten könnt, auch als Blinde. Viel Spaß beim Ausprobieren!


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